Feuerwehr Rotenburg a. d. Fulda blickt auf ereignisreiches Jahr 2025 zurück | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Feuerwehr Rotenburg a. d. Fulda blickt auf ereignisreiches Jahr 2025 zurück

Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rotenburg a. d. Fulda

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Rotenburg.

Mit einem prall gefüllten Veranstaltungskalender, zahlreichen Einsätzen und großen Herausforderungen präsentierte sich der Feuerwehrverein Rotenburg a. d. Fulda im Jahr 2025 als tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens und der Sicherheit in der Region.

Engagement bei Festen und Rekorden

Das Jahr begann mit der traditionellen Maibaumaufstellung sowie der Teilnahme am Blumen- und Naschmarkt. Im Sommer folgte das beliebte Strandfest, das unter dem Motto „Weltrekord“ mit Festumzug, Bootskorso und Wasserspielen zahlreiche Besucher anzog. Einen besonderen Höhepunkt bildete der Weltrekordlauf über zehn Kilometer auf der Hängebrücke, der trotz erschwerter Bedingungen in einer Zeit von 55 Minuten und 32 Sekunden erfolgreich absolviert wurde.

Statistik Einsätze, Ausbildungen und internationales Engagement

Derzeit sind 73 Einsatzkräfte in der Kernstadt aktiv. Im Laufe des Jahres gab es Verstärkung durch einen Übertritt aus der Jugendfeuerwehr und drei Quereinsteiger, während sechs Mitglieder den aktiven Dienst verließen.

Die Feuerwehr Rotenburg investierte massiv in die Aus- und Fortbildung: Über 12.000 Stunden wurden für Übungen und Lehrgänge aufgebracht. Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme von Nils Holstein und Louis Fleischhut an einer EU-Mission zur Waldbrandbekämpfung in Frankreich, für die sie mit der " Einsatzmedaille Ausland" ausgezeichnet wurden.

Insgesamt wurden 136 Einsätze bewältigt, darunter Hilfeleistungen, Fehlalarme, Brandsicherheitsdienste und kleinere Brände. Sechs Menschen konnten gerettet werden, für zwei kam jede Hilfe zu spät. Zwei Drittel der Einsätze fanden tagsüber statt, wobei der Dienstag besonders einsatzreich war.

Die Einsatzkräfte investierten insgesamt 1.658 Stunden. Die durchschnittliche Ausrückzeit lag bei drei Minuten, die Einsatzdauer bei 52 Minuten.

Technik und Digitalisierung

Auch technisch blieb die Wehr auf dem neuesten Stand: Neue Fahrzeuge und Ausstattungen wurden beschafft und die Digitalisierung konsequent vorangetrieben. Die ehrenamtlichen Gerätewarte leisteten zusätzlich zum hauptamtlichen Gerätewart rund 800 Stunden für Wartung und Instandhaltung.

Nachwuchsarbeit und Jubiläen

Die Nachwuchsarbeit florierte: Die Jugendfeuerwehr zählte zum Jahresende 28 Mitglieder und konnte bei Wettbewerben beachtliche Erfolge erzielen. Über 200 Stunden investierten die Jugendwarte in die Jugendarbeit. Dass sich dieses Engagement auszahlt, zeigt die hohe Übungsbeteiligung. Die Kinderfeuerwehr „Löschzwerge“ feierte ihr 20-jähriges Bestehen und verzeichnete eine große Nachfrage. Auch hier wurden von den Betreuern zahlreiche Ausbildungs- und Überstunden vorbereitet und durchgeführt.

Finanzen und Vorstandswahlen

Finanziell steht der Verein solide da: Investiert wurde unter anderem in die Jugendarbeit, Ausrüstung und in die Stärkung der Kameradschaft. Bei den Vorstandswahlen wurden neue und bewährte Kräfte in ihre Ämter gewählt. Vorstandsvorsitzender Carsten Zabel, 2. Vorsitzender Tino Knierim-Prinz, Kassierer Julian Seil, Schriftführer Björn Bode, Beisitzer Matthias Gfrörer und Jens Pfaffenbach

Ausblick

Für 2026 sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, darunter die Ausrichtung des Landesentscheids der hessischen Feuerwehrleistungsübungen und eine zweitägige Ausbildung in einer mobilen Brand-Simulationsanlage.

Dank, Anerkennung und Beförderungen

In den Reden der Jahreshauptversammlung wurde die Feuerwehr als „ehrenamtliches Rückgrat der Stadt“ gewürdigt. Die hohe Motivation, Kameradschaft und das soziale Engagement wurden besonders hervorgehoben. Zahlreiche Mitglieder erhielten von Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger Ehrungen für langjährige Verdienste und außergewöhnlichen Einsatz.

  • Peter Häde wurde für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand des Feuerwehrvereins das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze verliehen.

  • Tino Knierim-Prinz wurde für seine 22-jährige Tätigkeit als Kreisausbilder Sprechfunk mit der goldenen St. Florians Medaille ausgezeichnet.

  • Ehrungen für 25 Jahre passive Tätigkeit erhielten Annelie de Weerd und Klaus Dieter Orth

  • Ruth Hanstein wurde für 40 Jahre passive Zugehörigkeit zum Feuerwehrverein geehrt.

  • Für 25 Jahre aktive Tätigkeit erhielten Michael Götzner, Andreas Hast und Tobias Hofmann die Plakette in Bronze.

  • Jörg Fleischhut und Bernd Pertschy wurden für 40 Jahre aktive Tätigkeit mit der Plakette in Silber ausgezeichnet.

Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut und Bürgermeister Marcus Weber nahmen mehrere Beförderungen vor.

  • Aufnahmen zum Feuerwehrmann-Anwärter bzw. Feuerwehrmann

    Tobias Zülch, Celvin Scholz, Luke Bodenstein

  • Beförderungen

    Andre Gebauer zum Feuerwehrmann; Jan Mohr, Miguel Lopez-Alamancos, Louis Fleischhut und Ben Weber zu Hauptfeuerwehrmännern, Jens Mackel zum Hauptlöschmeister; Florian Heupel zum Brandmeister und Frank Hoffmann zum Hauptbrandmeister.

  • Ehrenamtliche Gerätewarte

    Christian Holl wurde aus seiner Funktion als Gerätewart entlassen und für seine Dienste gedankt. Seinen Posten übernimmt Nils Hildebrand.

Fazit: Der Feuerwehrverein Rotenburg blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, sieht sich jedoch auch mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die gelungene Verbindung aus Tradition, Engagement und Innovationsbereitschaft macht ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Rotenburger Lebens.