Mobile Brandsimulationsanlage in Rotenburg im Einsatz | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Mobile Brandsimulationsanlage in Rotenburg im Einsatz

Pressemitteilung des Feuerwehrvereins Rotenburg a. d. Fulda

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Rotenburg, 18. April 2026

Am Samstag war die Firma Feuercon mit ihrer mobilen, feststoffbefeuerten Brandsimulationsanlage in Rotenburg zu Gast. 20 Atemschutzgeräteträger der Kernstadtwehr trainierten in zwei Gruppen realitätsnahe Einsatzsituationen – möglich gemacht durch den Feuerwehrverein Rotenburg, der dafür einen mittleren vierstelligen Betrag bereitstellte.

Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden eine ausführliche Sicherheitsunterweisung. Anschließend betrat die Gruppe gemeinsam einen der Übungscontainer, in dem eine sogenannte Hitzegewöhnung stattfand.

In der Brennkammer wurde Holz entzündet, sodass sich Schritt für Schritt ein vollständiges Brandgeschehen entwickelte. Die Ausbilderinnen und Ausbilder erläuterten anschaulich die verschiedenen Phasen eines Feuers, das Verhalten von Brandgasen und Rauch sowie die zunehmende Hitzeentwicklung. Direkt unter der Decke können dabei Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius entstehen. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Eigenschutz und dem richtigen Verhalten bei einer Rauchgasdurchzündung (Flashover).

Nach einer kurzen Pause folgte ein weiterer Durchgang – diesmal in Zweiertrupps. In einem nachgebildeten Wohnungsbereich wurden klassische Einsatzszenarien wie Menschenrettung und Brandbekämpfung trainiert. Im Fokus standen sicheres Vorgehen, klare Kommunikation und das richtige Arbeiten bei hoher Wärmeentwicklung und eingeschränkter Sicht. So konnten die Teilnehmenden ihr Zusammenspiel im Trupp stärken und Erfahrungen sammeln, die im Ernstfall entscheidend sein können. Auch die hochwertige Brandschutzkleidung bewährte sich in der Ausbildung.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Einsatzstellenhygiene. Dazu gehörte unter anderem, wie die persönliche Schutzausrüstung abgelegt wird, ohne mit der kontaminierten Außenseite in Berührung zu kommen, wie die Atemwege auch nach dem Einsatz geschützt bleiben und wie verschmutzte Ausrüstung fachgerecht verpackt wird. Diese Inhalte ergänzten das Hygienekonzept der Feuerwehr Rotenburg sinnvoll. Am Ende des Tages zogen alle Beteiligten ein positives Fazit: Die Ausbildung war anstrengend, aber äußerst lehrreich und eine wertvolle Erfahrung.

Die Feuerwehr Rotenburg bedankt sich herzlich bei den Ausbilderinnen und Ausbildern der Firma Feuercon sowie beim Feuerwehrverein, der mit seiner finanziellen Unterstützung diese wichtige Ausbildung erst möglich gemacht hat.

Auch künftig will die Feuerwehr Rotenburg die Aus- und Fortbildung im Atemschutz konsequent weiterführen und ähnliche Trainingsangebote nutzen, um die Sicherheit der Einsatzkräfte weiter zu stärken.